BücherBücherSeminareSeminareDVDDVDEtuis & ZubehörEtuis & ZubehörHomeoplantHomeoplantNaturkostNaturkostSportSportSpektrumSpektrumAktuellesAktuelles
Bestellhotline
076269749700
täglich 7-21 Uhr auch Sa/So

Epidemie-Update

von Paul Herscu

Nun hat sich herausgestellt, dass wir in diesem Winter unglaublich viel zu tun haben! Derzeit gehen mehrere Erkältungskrankheiten und die Grippe um, die in den USA und in Europa wütet. An dieser Stelle nun ein kurzes Update, das meine bisherigen Beiträge zu diesem Thema ergänzen soll. Ich schreibe dies hier unter der Annahme, dass Sie wissen, was ein Genius epidemicus ist (siehe auch meinen Rundbrief Nr. 33-38), unter einer akuten und einer chronischen Verschreibung bei Ihren Patienten unterscheiden können und selbstverständlich wissen, wie Sie Ihre Patienten zu jeder Zeit adäquat und sicher behandeln können.

Aktuell gibt es mehrere, häufig zu beobachtende Symptombilder:

  1. Phosphoricum acidum: Das herausragende Merkmal ist hier die extreme körperliche Schwäche. Während diese Art von Schwäche in den vergangenen Jahren oft gut auf Gelsemium reagiert hat, sollten Sie – wenn es dieses Mal nicht funktioniert – auch an Phos-ac denken. Das begleitende Symptom ist eine Art ‚Flachheit‘ der Gefühle, die dazu führt, dass dem Patienten alles egal ist; es ist wie eine tiefe und durchdringende Apathie.
  2. Bryonia (oder Spongia?): Bei Bryonia fällt hier ein sich rasch entwickelnder, schwerer und intensiver Husten auf, der zu Bronchitis oder sogar Lungenentzündung führen kann. Ein ähnliches Mittel, das in diesem Jahr relevant ist, ist Spongia. Das Schlüsselsymptom für den Husten von Spongia ist, dass dieser durch eine Reizung in der Halskerbe (Jugulum) ausgelöst wird, schlimmer durch das Strecken des Halses nach oben und hinten, als würde man nach oben schauen.
  3. Cocculus indicus: Herausragend ist hier eine Infektion der oberen Atemwege, die von einem anhaltenden, leichten Schwindelgefühl begleitet wird. Der Patient fühlt sich wackelig auf den Füßen.
  4. Belladonna: Dieses Mittel ist uns gut bekannt, kann aber aktuell oft übersehen werden. Hier sticht ein intensiver, plötzlicher und extremer Schwindelanfall hervor, der zu Übelkeit und Erbrechen führt. Der Schwindel verschlimmert sich durch Bewegung, besonders wenn der Patient sich nach vorne beugt und sich bückt. Er wird begleitet von sehr leichten Kopfschmerzen und einem leicht erhitzen Kopf und im Vergleich kühlen Extremitäten. Das Hauptsymptom ist jedoch der intensive und plötzliche Schwindel, er ist sehr auffällig.
  5. Mercurius: Herausragend ist hier ein diffuser Infekt der Atemwege. Falls Sie keine andere klare Indikation für eine Arznei haben, aber der Meinung sind, der Patient hat eine Arzneigabe nötig, könnte dieses Mittel das richtige sein. Während die typischen Symptome dieses Arzneimittels sehr klar und sehr gut bekannt sind, scheinen die Keynotes in dieser Saison zu fehlen. Kein Schwitzen, kein Speichelfluss, Zittern usw. Wenn Sie einen immer schlimmer werdenden Infekt mit weißlich-grünlichem Schleim vor sich haben, sollten Sie Mercurius in Betracht ziehen. Interessanterweise beginnen die Patienten nach der Einnahme des Mittels und mit zunehmender Besserung zu schwitzen.

------------------------------------------------------------------------------------------

Quelle: http://paulherscuepidemics.blogspot.com/2019/01/epidemic-update-january-2019.html

Foto: Shutterstock_334533224, Copyright: sezer66

Epidemie-Update

von Paul Herscu

Nun hat sich herausgestellt, dass wir in diesem Winter unglaublich viel zu tun haben! Derzeit gehen mehrere Erkältungskrankheiten und die Grippe um, die in den USA und in Europa wütet. An dieser Stelle nun ein kurzes Update, das meine bisherigen Beiträge zu diesem Thema ergänzen soll. Ich schreibe dies hier unter der Annahme, dass Sie wissen, was ein Genius epidemicus ist (siehe auch meinen Rundbrief Nr. 33-38), unter einer akuten und einer chronischen Verschreibung bei Ihren Patienten unterscheiden können und selbstverständlich wissen, wie Sie Ihre Patienten zu jeder Zeit adäquat und sicher behandeln können.

Aktuell gibt es mehrere, häufig zu beobachtende Symptombilder:

  1. Phosphoricum acidum: Das herausragende Merkmal ist hier die extreme körperliche Schwäche. Während diese Art von Schwäche in den vergangenen Jahren oft gut auf Gelsemium reagiert hat, sollten Sie – wenn es dieses Mal nicht funktioniert – auch an Phos-ac denken. Das begleitende Symptom ist eine Art ‚Flachheit‘ der Gefühle, die dazu führt, dass dem Patienten alles egal ist; es ist wie eine tiefe und durchdringende Apathie.
  2. Bryonia (oder Spongia?): Bei Bryonia fällt hier ein sich rasch entwickelnder, schwerer und intensiver Husten auf, der zu Bronchitis oder sogar Lungenentzündung führen kann. Ein ähnliches Mittel, das in diesem Jahr relevant ist, ist Spongia. Das Schlüsselsymptom für den Husten von Spongia ist, dass dieser durch eine Reizung in der Halskerbe (Jugulum) ausgelöst wird, schlimmer durch das Strecken des Halses nach oben und hinten, als würde man nach oben schauen.
  3. Cocculus indicus: Herausragend ist hier eine Infektion der oberen Atemwege, die von einem anhaltenden, leichten Schwindelgefühl begleitet wird. Der Patient fühlt sich wackelig auf den Füßen.
  4. Belladonna: Dieses Mittel ist uns gut bekannt, kann aber aktuell oft übersehen werden. Hier sticht ein intensiver, plötzlicher und extremer Schwindelanfall hervor, der zu Übelkeit und Erbrechen führt. Der Schwindel verschlimmert sich durch Bewegung, besonders wenn der Patient sich nach vorne beugt und sich bückt. Er wird begleitet von sehr leichten Kopfschmerzen und einem leicht erhitzen Kopf und im Vergleich kühlen Extremitäten. Das Hauptsymptom ist jedoch der intensive und plötzliche Schwindel, er ist sehr auffällig.
  5. Mercurius: Herausragend ist hier ein diffuser Infekt der Atemwege. Falls Sie keine andere klare Indikation für eine Arznei haben, aber der Meinung sind, der Patient hat eine Arzneigabe nötig, könnte dieses Mittel das richtige sein. Während die typischen Symptome dieses Arzneimittels sehr klar und sehr gut bekannt sind, scheinen die Keynotes in dieser Saison zu fehlen. Kein Schwitzen, kein Speichelfluss, Zittern usw. Wenn Sie einen immer schlimmer werdenden Infekt mit weißlich-grünlichem Schleim vor sich haben, sollten Sie Mercurius in Betracht ziehen. Interessanterweise beginnen die Patienten nach der Einnahme des Mittels und mit zunehmender Besserung zu schwitzen.

------------------------------------------------------------------------------------------

Quelle: http://paulherscuepidemics.blogspot.com/2019/01/epidemic-update-january-2019.html

Foto: Shutterstock_334533224, Copyright: sezer66




Kommentare




 

Anmeldung für den Narayana Homöopathie Newsletter

Wöchentlich erhalten Sie von uns Informationen zu

  • neuen Homöopathie-Büchern
  • Homöopathische Neuigkeiten
  • Homöopathie Seminare

 

Ihre Email Adresse:


Aktuelle Artikel aus der Homöopathie

zurück zurück zur Übersicht


Zahlungsmethoden:                      

643.005 Kunden aus 157 Ländern
Bewerten Sie unseren Shop
Bestellhotline
076269749700
täglich 7-21 Uhr
auch Sa/So
Plattform der EU-Kommission zur Online-Streitbeilegung: www.ec.europa.eu/consumers/odr
Copyright © 2009 Narayana Verlag GmbH    AGB    Datenschutz    Impressum    Wir liefern in 215 Länder    Versandkosten    Jobs    Kontakt